Wir müssen reden!
Wie gute Kommunikation gelingt und schlechte alles vermasselt….
Wir Menschen kommunizieren immer. Ob wir im einem Gespräch den Kopf schütteln, laut gestikulierend widersprechen, oder uns schweigend abwenden: alles ist Kommunikation (mehr dazu bei Paul Watzlawick).
Am Arbeitsplatz hat unsere Kommunikation wechselwirkende Auswirkungen auf das Mit-einander, auf geregelte Abläufe und damit auf den Erfolg unserer Organisation. Warum müssen wir reden? Weil oft die einfachsten Spielregeln missachtet, und damit das Miteinander erschwert wird. Als kleiner, unvollständiger Teaser zu diesem „Riesenthema“ deshalb einige Tipps und Erfahrungen aus der Praxis. Beachte bei deiner Kommunikation folgende simplen Erkenntnisse:
Betriebliche Kommunikation hat zum Ziel, dein Team gut zu informieren, es zum Handeln zu aktivieren, und dadurch zu motivieren, ihre Aufgaben gerne und zielstrebig zu tun.
- Relevante Informationen sind wichtig, um die Arbeit gut zu machen und Fehler zu vermeiden. Bitte vermeide Kommunikationsflut! Wir ertrinken an den CC´s!
- Gute Kommunikation fördert die gemeinsame Vision, deren Werte und damit die Ziele.
- Sie steigert die Motivation, denn alle spüren, Teil eines großen Ganzen zu sein. Jeder Mensch möchte dazu gehören. Die Botschaft lautet: du bist wichtig, du wirst gebraucht.
- Die Leitung steuert die Kommunikation. Es braucht eine gute Strategie, wie, mit wem, zu welchem Thema, was geteilt wird. Schlecht sind verschlossene Leitungsebenen wie solche, die „das Wasser nicht halten können“.
Wir kommunizieren nahezu immer auf 4 Ebenen: Sachebene (bitte mach rechtzeitig einen Termin) Appellebene (bitte nicht wieder vergessen), Beziehungseben (ich kann dir nicht so einfach vertrauen) Selbstoffenbarung: (ich muss dich an den Termin erinnern).
Überprüfe deine Kommunikation. Ist sie klar und freundlich, oder doppeldeutig oder hat sie eine zweifelhafte Beimischung? Dein Gegenüber hört mit, was dir oft nicht klar ist. Deshalb achte auf deine Worte und überlege dir gut, was du wie erreichen möchtest. Vermeide hochgezogene Augenbrauen…
Habe immer dein Ziel im Blick. Du möchtest etwas bewirken und verändern. Gute Kommunikation lädt dazu ein. Sie ist nicht schwach und beliebig. Klarheit und Zugewandtheit sind die beiden Schlüssel für gelungenes Reden. Humor ist dann noch sozusagen „cream to the cake“!
Krisenkommunikation will gelernt sein. Sie ist die Königsdisziplin. Misslingt sie, ist das Vertrauen lädiert. In aller Kürze ein paar Andeutungen dazu
- Am Anfang steht die Analyse mit der Frage: Was ist das Problem, kann ich das Thema in einem Satz benennen?
- Habe ich die 4 Ebenen der Kommunikation im Blick?
- Gibt es ein Problem hinter dem Problem? Oft sind Konflikte hinter Sachthemen versteckt.
- Du musst dich entscheiden: wann will ich das Thema ansprechen? Mit wem zuerst? Warum? Was muss ich jetzt klären, was vielleicht später?
- Welchen Preis bezahle ich, wenn ich ins Gespräch gehe bzw. nicht gehe?
- Brauche ich mehrere Gespräche, externe Hilfe, Mediation?
Kommunikation ist ein wunderbarer Weg, Konflikte zu lösen. Oder zu eskalieren….
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